Was ist Aikido Shinki Rengo?

Die von uns vertretene Kampfkunst ist vielseitig und vielschichtig: Im Shinkiryu Aiki Budo allgemein geht es darum, die Übung des Aikido bis in dessen Wurzeln zu realisieren, um ein tieferes Verständnis des Ki-Prinzip zu ermöglichen. „Shin“ bedeutet „Geist“ und „Gott“, auch „göttlich“. Das bezieht sich in diesem Kontext darauf, dass wir es nicht mit „neutraler Energie“ zu tun haben, sondern dass alles Ki, alle Energie aus der göttlichen Existenz begründet ist. Diese entspricht dem Urgrund, der Liebe (dem „Ai“-Prinzip des Aikido-Begriffes). Somit ist „Shin“ die Quelle für „Ai“. Im Shinki gibt es zwei Richtungen: zum einen das Aikido Shinki Rengo. Das ist eine eigenständige, an das Welthauptquartier des Aikido angebundene Schule. Der Leiter ist M.D. Nakajima.

Die zweite Richtung ist Shinkiryu Aiki Budo. Hier werden Aikido- und Daitoryu-Praxis, aber auch die Übung des Shinki Toho (Schwertschule) zu einer neuen Einheit geführt. Die Techniken sind stark auf Kampfwirksamkeit orientiert, geprägt von der Beherrschung des Ki-Aspektes. Gleichzeitig wird das Aiki-Prinzip betont: das Eins werden mit dem Angreifer. Damit wird wahre Souveränität, frei von Aggression, erst möglich.

Im explizit geübten Shinki Toho geht es um Schwertprinizpien: klare, große Führung, wache Haltung. Schärfe, Strenge und Freundlichkeit bilden hier eine harmonische Verbindung.

Begründer und Leiter des Shinkiryu Aiki Budo ist M.D. Nakajima.

Was ist Aikido?

Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die in der ersten Hälfte des 20. JH systematisiert und von da an ständig weiter entwickelt wurde. Begründer war Ueshiba Morihei, O Sensei („der große Lehrer“). „Ai“ bedeutet Liebe und Harmonie als Grundlage des Seins in unserer Welt. Es ist das Ziel dieser Kunst, dieses „Ai“ zu entwickeln, zu bewahren, zu stärken wo immer es geht. Damit geht Aikido über die reine Kampfkunst weit hinaus: es geht nicht nur um die Schulung im Kampf, sondern um die grundsätzliche Haltung den Dingen, den Wesen gegenüber.

Ki

„Ki“ meint (die) Energie, den Urstrom, die Lebenskraft. Ohne „Ki“ geht gar nichts, wird „Ki“ falsch angewendet, kommt es zu Konflikten, zu Blockaden usw.; „Do“ ist der Weg, die Übung, die Lehre: wie wendet man die Prinzipien von „Aiki“ (der Harmonisierung der [Lebens]Energie) an? Wie bewahrt man die Harmonie der Kräfte (oder stellt sie wieder her)?

Dojo

Aikido wird im „Dojo“ geübt, dem „Ort des Weges“. Weil viel gerollt und gefallen wird, übt man auf „Tatami“ (Matten). Das Dojo ist ein Schutzraum, ein Labor, in dem man den Umgang mit der Energie, den Kräften üben kann. Es gibt Übungsformen allein und mit Partner(n). Vorbereitend wird der Körper erwärmt, gedehnt, mit Atemübungen wach und geschmeidig gemacht. Es wird „ukemi“ geübt: die Fallschule, in der man lernt, sich auch im Fallen zu schützen.

der Weg

Dann folgt das Üben der Aikidotechniken. Spezielle Halte-, Hebel-, Wurf- und Atemkrafttechniken stehen hier im Mittelpunkt. Bei allem Streben nach Verwirklichung des liebevollen Aspektes geht es grundsätzlich um die Kampfwirksamkeit aller Techniken („Liebe muss stark sein“, Nakajima Sensei).

Die Übungsatmosphäre ist geprägt von gegenseitiger Achtung: man hilft sich bei der Entwicklung, jede(r) auf seinem Niveau, weniger durch Worte, als viel mehr durch das hingebungsvolle Üben. Jede(r) übt mit jedem, unabhängig von der Graduierung. Eine Trainingseinheit dauert 1 ½ - 2 h und um gute Fortschritte zu gewährleisten sollte man zwei- bis dreimal wöchentlich trainieren.

Aikido ist ein Weg fürs Leben. Obwohl natürlich ein früherer Beginn empfehlenswert ist, kann man in jedem Alter anfangen. Diese Kampfkunst arbeitet mit Körper und Geist, deshalb ist sie bis ins hohe Alter praktizierbar.

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